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Gemälde der Ausstellung "im freien", von nackten Menschen, die draußen feiern.

Im Freien.

Von Monet bis Corinth

  • 16. Juli 2021 – 16. Januar 2022
  • Ausstellung

Heute empfinden wir ihre Bilder als unbeschreiblich schön, doch zu ihrer eigenen Zeit wurden die Künstler*innen für sie höchstens belächelt. Die Freilichtmaler*innen traten in Europa im 19. Jahrhundert in Erscheinung und wurden lange als „Rinnsteinmaler“ oder „Malweibchen“ degradiert. Der Begriff „Impression“ war ein Spottbegriff in der Kunstkritik. Wann hat sich dieser Eindruck der Freilichtmalerei gewandelt? Das Landesmuseum Hannover geht dieser Frage in der neuen Ausstellung „Im Freien.“ nach. Um den Wandel nachvollziehen zu können, werden die Werke in der Schau nicht nach Kunstschaffenden getrennt, sondern rein chronologisch betrachtet.

„Die Ausstellung greift ein Thema auf, das den aktuellen Zeitgeist trifft: unsere Sehnsucht nach Natur und Verbundenheit und unseren Wunsch nach Freiheit. Ins Freie zu gehen, war für die Künstlerinnen und Künstler Anfang des 19. Jahrhunderts geradezu revolutionär. Heute ist der Weg nach draußen nicht nur für Kulturschaffende ein hoffnungsvoller Weg aus der Pandemie.“ – Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler

Folgen Sie den Gemälden durch Gärten, auf das Land oder ans Wasser und sehen sie nie zuvor ausgestellte Kunstwerke. Um auch eine jüngere Generation anzusprechen, hat das Landesmuseum Hannover außerdem mit der Hochschule Hannover kooperiert: Mit einer eigenes erstellten Spotify-Playlist können Sie beispielsweise die Gemälde einmal ganz besonders stark auf sich wirken lassen.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zu der Ausstellung: Im Freien.

Landesmuseum Hannover

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Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover